Zusätzlich zum Konzert wird es auch eine kleine Kunstausstellung geben. Gezeigt werden Werke verschiedener Künstlerinnen und Künstler, die im Raum Heidelberg leben und arbeiten. Vielen gemeinsam ist die Tatsache, dass ihre Werke erstmals öffentlich in einem solchen Rahmen ausgestellt werden. Zu sehen sein wird eine kleine, aber feine Werkauswahl, die sich aus großformatigen Acrylbildern, abstrakten Aquarellarbeiten und Schwarzweißfotografien zusammensetzt. Neben der künstlerisch ästhetischen Atmosphäre laden einige Werke das Publikum auch zum Nachdenken ein, indem sie z.B. inhaltlich bestimmte (provokante) Themen aufgreifen.

Ein Großteil der Kunstwerke kann (sehr gerne!) im Laufe des Abends erworben werden. Ein ungefährer Preis-/Spendenvorschlag wird dabei jeweils angegeben sein. Letztendlich gilt auch hier: alle Spendeneinnahmen dienen dem Hauptzweck des Abends und gehen am Ende an Obdach e.V.

An dieser Stelle schon jetzt ein großer Dank an alle teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler!

u.a. mit dabei sind:

// Stephan Kayser

Stephan Kayser beeindruckt durch die Tatsache, dass ihm scheinbar nie die Ideen für neue künstlerische Projekte ausgehen. Der gebürtige Heidelberger ist vielseitig künstlerisch aktiv. Besonders gerne arbeitet er jedoch im Bereich Fotografie. Mit der Kamera in der Hand ist er dabei oft in Heidelberg und Mannheim unterwegs, immer auf der Suche nach einem spannenden Bildmotiv. Auf seinen vielen Streifenzügen durch die Stadt inspirieren ihn immer wieder auch leerstehende, längst verlassene Gebäude oder öffentliche Plätze, an denen sich das Leben der Menschen abspielt. Mittels der Fotografie schafft es Stephan Kayser, Orte abzulichten, deren scheinbare? Tristesse für manche Menschen längst Alltag geworden ist. Davon zeugt nicht nur eine alte Matratze am Rande einer Gleisanlage…

Foto Stephan Kayser

 

// Julia Geller

Julia zögert noch, sich Fotografin oder Künstlerin zu nennen, weiß aber insgeheim, dass es an der Zeit ist. Erst vor einigen Wochen hat sie ihr Studium in Heidelberg abgeschlossen und macht nun eine „Pause“ – auch, um ihre gute alte Freundin, die Fotografie, wieder zu besuchen. Diese beschreibt sie als „das Erschaffen von etwas Neuem durch die Wertschätzung von etwas Gegebenen.“ Sie freut sich sehr, diesen ersten Schritt nach draußen zu gehen und ihre Eindrücke und Art zu sehen mit dem Publikum zu teilen.
Ausgestellt wird eine Auswahl kurzer Fotoreihen mit wiederkehrenden Themen von ihren Reisen in China, der Heimat ihrer Mutter.

 

// Anni

Ihre Vorliebe für das Feine und Filigrane wird in den Arbeiten von Anni immer wieder spür- und sichtbar. Besonders gerne arbeitet sie mit Aquarell- und Acrylfarben. Dabei entstehen nicht nur postkartengroße Serien, sondern immer öfter auch großformatige Bilder. Während ihre Arbeiten oft abstrakt bleiben und sich auf den Ausdruck des Momentanen konzentrieren (freien Lauf lassen…), ist es genau das Spiel mit dem Gegensätzlichen (Perfektion vs. Intuition?), das für Spannung sorgt. Manche künstlerischen Projekte leben zudem von der reizvollen Kombination von Schrift & Bild (durch bewusst geformte Wortpoesie oder verschriftlichte Gedankenimpulse).

 

// Isa

Schon in der Kindheit waren Malen und Zeichnen ihre größten Hobbies und sind es durch alle Lebensphasen bis heute geblieben. Lieblingsmotive sind Tiere und Natur in ungewohnten, surrealen Anordnungen, mit frischen Acryl- und Aquarellfarben. Mit der passenden Musik im Ohr kann so Stunde um Stunde an verregneten Tagen vergehen – nur Licht, Papier, Isa und ganz, ganz viele Farben. Woher die Ideen für ihre Bilder kommen, kann sie dabei nicht genau sagen, sie sind plötzlich einfach da und wollen mit Stift und Pinsel eingefangen werden.

 

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